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Das Aufnahmeverfahren für
die Vollzeitkurse
An mehreren vorher angekündigten
Aufnahmetagen werden die Bewerberinnen und Bewerber zu einem gemeinsam
gestalteten Tag eingeladen, der durch künstlerische Übungen
(Eurythmie, Musik, Sprachgestaltung) in der Gruppe eingeleitet wird. Es
schließen sich vorbereitete Einzelreferate an, deren Themenwahl
dem Bewerber freigestellt wird und deren Dauer auf ca. 10 Minuten begrenzt
ist.
Die Bewerber können so Fachkompetenz beweisen, fühlen sich thematisch
sicher, z. B., wenn sie über ihre Arbeit oder ein anderes Gebiet
referieren, das ihnen nahe liegt. Eine einstündige Gesprächsrunde
der Bewerber und Dozenten zu den vorgetragenen Themen schließt sich
an. Einzelgespräche jedes Bewerbers mit zwei Dozenten bilden den
Abschluss. Aufgelockert ist der Tag durch ein zwangloses Beisammensein
in mehreren Pausen und gibt gleich von Anfang an die Möglichkeit
für eine intensive Wahrnehmung der potentiellen neuen Seminaristen
sowohl untereinander als auch durch die Dozenten. Dies schafft eine neue
gemeinsame Basis für die Zusammensetzung der neuen Kurse.
Für die Dozenten schließt sich eine Seminarkonferenz an, in
der über die Aufnahme beraten und beschlossen wird. Dieser größere
Aufwand bei der Zusammenstellung neuer Kurse bewährt sich - es herrscht
von Anfang an eine gute und vertrauensvolle Atmosphäre zwischen den
Seminaristen einerseits, aber auch zwischen Seminaristen und Dozenten
- eine fruchtbare Basis für die Zusammenarbeit.
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